Lösungskatalog zur BH/VT-Sachkundeprüfung (Erwachsene)
SV Akademie BH/VT Version 3.0 - 01.06.2006
Zu jeder Frage gibt es mindestens eine richtige Antwort, die
angekreuzt werden muss. Es können aber auch mehrere oder alle Antworten richtig
sein. Für jede richtige Antwort gibt es 2 Punkte, für
jede falsch angekreuzte Antwort werden 2 Punkte abgezogen. Die
Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 70% der maximal möglichen Punktzahl
erreicht werden.
1. STRUKTUR DES SV
18 Fragen
1. In welchem Jahr wurde der SV gegründet?
a) [ ] Im Jahr 1949
b) [ ] Im Jahr 1929
c) [X] Im Jahr 1899
2. Wer hat den Verein für Deutsche Schäferhunde gegründet?
a) [X] Rittmeister Max von Stephanitz
b) [ ] Dr. Christoph Rummel
c) [ ] Konrad Adenauer
3. In welchem Ort hat der SV seinen Sitz?
a) [ ] Karlsruhe
b) [X] Augsburg
c) [ ] Frankfurt/Main
4. Wieviele Landesgruppen umfasst der SV?
a) [ ] 15 Landesgruppen
b) [ ] 17 Landesgruppen
c) [X] 19 Landesgruppen
5. Die Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.) ist…
a) [ ] Der Weltverband einzelner
Rassehunde-Zuchtvereine.
b) [X] Der Weltverband der kynologischen Verbände (wie z. B.
des VDH).
c) [ ] Eine internationale kynologische Organisation mit Einzelmitgliedern,
die sich zum Wohle der Hunde engagieren.
6. Wer ist Mitglied in der WUSV?
a) [ ] Einzelpersonen.
b) [X] Schäferhundvereine aus aller Welt .
c) [ ] Beides zusammen.
7. Welche Rassen, bzw. deren Verbände, gehören der F.C.I.
an?
a) [ ] Alle inklusive der gemischtrassigen Hunde
b) [ ] Nur deutsche Schäferhunde
c) [X] ca. 340 Hunderassen, bzw. deren Verbände
8. Wann wurden die
Rassekennzeichen des Deutschen Schäferhundes
festgelegt?
a) [ ] 1999
b) [ ] 1965
c) [X] 1899
9. Welches ist der größte Rassehundzuchtverein der Welt?
a) [ ] Klub für Terrier e.V.
b) [X] Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V.
c) [ ] Deutscher Teckelklub e.V.
10. Wie viele Ortsgruppen bietet der SV flächendeckend in
ganz Deutschland seinen Mitgliedern an?
a) [X] Ca. 2.100 Ortsgruppen.
b) [ ] Ca. 1.100 Ortsgruppen.
c) [ ] Ca. 1.750 Ortsgruppen.
11. Worüber verfügen die Ortsgruppen des SV in der Regel?
a) [X] Entsprechend großer Übungsplatz.
b) [X] Alle notwendigen Übungsgeräte.
c) [X] Vereinsheim.
d) [ ] Öffentliche Gastwirtschaft.
12. Wer war der erste Präsident des SV?
a) [ ] Arthur Meyer
b) [X] Rittmeister Max von Stephanitz
c) [ ] Sanitätsrat Dr. Kurt Roesebeck
13. Was verbirgt sich hinter der Abkürzung „VDH“?
a) [ ] Verein der Hundefreunde
b) [ ] Vereinigung der Hundehalter Deutschlands
c) [X] Verband für das Deutsche Hundewesen
14. Welche Grundvoraussetzung muss erfüllt sein, um Mitglied
einer SV-Ortsgruppe werden zu können?
a) [ ] 6 Monate vor Aufnahmeantrag regelmäßig zu den Übungsstunden
kommen.
b) [X] Gültige Mitgliedschaft im SV.
c) [ ] Mitgliedschaft im VDH.
15. Was bedeutet „WUSV“?
a) [ ] Europa-Union der
Schäferhundvereine.
b) [X] Weltunion der Schäferhundvereine.
c) [ ] World Union of German Shepherd Associations
16. Was ist der „Verband für das Deutsche Hundewesen
(VDH)“?
a) [ ] Der internationale Dachverband für die Kynologie.
b) [X] Der nationale Dachverband für das Hundewesen in
Deutschland.
c) [ ] Eine Vereinigung von Landesverbänden des
Diensthundewesens.
17. Ist der SV…
a) [ ] ein Gebrauchshundeverein.
b) [X] ein Rassehundzuchtverein.
c) [ ] eine Vereinigung für alle Schäferhunde.
d) [ ] ein Dachverband.
18. Dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen)
gehören als Mitglieder an:
a) [ ] Einzelpersonen und Vereine/Verbände.
b) [X] Vereine/Verbände.
c) [ ] Einzelpersonen.
2. PFLEGE, FÜTTERUNG,
KRANKHEITEN 60 Fragen
19. Welches Gesetz bzw. welche Verordnung regelt die
Mindestanforderungen an eine tierartgerechte Haltung
von Hunden im Freien?
a) [ ] Tierzuchtgesetz
b) [X] Tierschutz-Hundeverordnung
c) [ ] Landeshundeverordnung
d) [ ] Tiertransport-Verordnung
20. In welchem Alter sollten Welpen frühestens abgegeben
werden?
a) [ ] 5. Lebenswoche
b) [X] 8. Lebenswoche
c) [ ] 12. Lebenswoche
21. Die Größe des Hundezwingers zur Haltung eines Deutschen Schäferhundes beträgt mindestens
a) [ ] 6 qm Bodenfläche
b) [X] 8 qm Bodenfläche
c) [ ] 10 qm Bodenfläche
22. Wer einen Hund im Freien hält, hat dafür zu sorgen,
dass dem Hund…
a) [ ] nur eine Schutzhütte zur Verfügung steht.
b) [ ] nur ein beschatteter, wärmegedämmter Liegeplatz zur
Verfügung steht.
c) [X] eine Schutzhütte sowie ein Liegeplatz zur Verfügung
steht.
23. Wie lange ist die Tollwutschutzimpfung in der BRD
gültig?
a) [ ] 1/2 Jahr.
b) [X] 1 Jahr.
c) [ ] 3 Jahre.
24. Wer stellt die Impfbescheinigung bzw. den
Internationalen Impfpass aus?
a) [ ] Der Züchter
b) [X] Der Tierarzt, der die Impfung durchgeführt hat.
c) [ ] Die Veterinärämter.
25. Wie wird die Tollwut hauptsächlich auf den Hund
übertragen?
a) [X] Durch den Biss des Fuchses.
b) [ ] Durch den Kot von Rindern.
c) [ ] Durch Mäuse.
26. Zecken sind durch ihren Biss auch für den Hund
gefährlich. Welche Krankheiten können sie auf den
Hund übertragen?
a) [ ] Tollwut
b) [X] Frühsommermeningoenzephalitis (FSME)
c) [X] Borreliose
27. Gegen welche Infektionskrankheiten sollten Welpen im
Alter von 8 Wochen geimpft werden?
a) [X] Staupe.
b) [X] Hepatitis (Infektiöse Leberentzündung).
c) [X] Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche).
d) [X] Parvovirose (sog. Katzenseuche).
e) [ ] Maul- und Klauenseuche.
f) [ ] Salmonellose.
g) [ ] Blauzungenkrankheit.
h) [ ] Keine Impfung, da der Hund noch zu jung ist.
28. Warum müssen Welpen regelmäßig entwurmt werden?
a) [X] Weil sie bereits mit der Muttermilch mit Würmern
infiziert werden.
b) [ ] Weil sie sich beim Kontakt mit Menschen mit Würmern infizieren.
c) [X] Weil sich die Hunde am eigenen und Kot anderer Hunde mit Wurmeiern infizieren.
29. Fertigfuttermittel bei erwachsenen, gesunden Hunden…
a) [X] decken den Bedarf des Tieres.
b) [ ] müssen durch spezielle Futtermittel ergänzt werden.
c) [ ] dürfen in der Hundeernährung nicht ausschließlich verwendet werden.
30. Die wichtigsten Nahrungs- bzw. Futtermittelbestandteile
sind…
a) [X] Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe
und Spurenelemente.
b) [ ] Knochen, Fett, Fleisch, Milch.
c) [ ] Quark, rohe Eier, Cerealien.
31. Welches Getränk muss Hunden immer zur Verfügung
stehen?
a) [ ] Tee
b) [X] Wasser
c) [ ] Milch
32. Wie lange dauert die Hitze bei einer gesunden Hündin insgesamt?
a) [ ] 10 Tage
b) [X] ca. 3 Wochen
c) [ ] ca. 4 Wochen
33. Wann in der Läufigkeit ist die Hündin deckbereit?
a) [ ] 4. bis 6. Tag der Läufigkeit
b) [X] 9. bis 14. Tag der Läufigkeit
c) [ ] Während der gesamten Dauer der Läufigkeit
34. Wie oft im Jahr wird eine Hündin hitzig / läufig?
a) [ ] Immer nur einmal.
b) [X] Meist zweimal (im Frühjahr und Herbst).
c) [ ] Ungefähr viermal.
35. Wie kann ein Hund vor einer Infektion mit Viren
geschützt werden?
a) [ ] Durch viel frische Luft.
b) [ ] Durch hohen Gemüseanteil im Futter.
c) [X] Durch Impfung.
36. Normale Temperatur des Hundes?
a) [ ] 37,5 – 37,5 °
b) [X] 38,0 – 38,5 °
c) [ ] 39,0 - 40°
37. Was ist zu bedenken, wenn Sie mit Ihrem Hund in einem
tollwutgefährdeten Bezirk spazieren gehen?
a) [ ] Alle Hunde müssen grundsätzlich an der Leine geführt
werden.
b) [ ] Gegen Tollwut geimpfte Hunde dürfen frei laufen.
c) [ ] Keine Einschränkungen.
d) [X] Gegen Tollwut geimpfte Hunde, die zuverlässig
gehorchen, dürfen frei laufen.
38. Worauf deutet ein sehr harter Kot beim Hund hin?
a) [ ] Auf eine Fütterung mit Trockenfutter.
b) [X] Auf eine zu hohe Knochenration.
39. Wie erkennt man, dass ein Hund krank ist?
a) [X] Veränderungen der Körpertemperatur,
b) [X] des Pulses,
c) [X] der Atmung.
d) [ ] Gleich bleibender Appetit und Durst.
e) [X] Teilnahmslosigkeit.
40. Anzeichen der Läufigkeit (Hitze) bei der Hündin sind?
a) [ ] Die Hündin wälzt sich am Boden.
b) [X] Die Scham ist vergrößert.
c) [X] Blutiger bzw. grau-schleimiger Ausfluss.
41. Auf welche Art schmarotzt der Hundefloh?
a) [ ] Er bohrt sich in die Oberhaut und ernährt sich von
Gewebe.
b) [ ] Er ernährt sich von Hautschuppen.
c) [X] Er saugt Blut.
42. Wie lange dauert der Deckakt bei Hunden
normalerweise?
a) [ ] Ca. 1 Minute
b) [ ] Ca. 10 Minuten
c) [X] Ca. 30 Minuten
43. In welchem Alter werden Hündinnen geschlechtsreif?
a) [ ] Mit ca. 4 Monaten
b) [X] Mit ca. 7 - 10 Monaten
c) [ ] Mit ca. 18 Monaten
44. Mit dem Hundekot können Krankheiten übertragen
werden.
a) [ ] Nein
b) [X] Würmer
c) [X] Salmonellen
d) [ ] Toxoplasmen
45. Wie soll der Zaun beschaffen sein, mit dem das
Grundstück, auf dem ein Hund gehalten wird,
“ausbruchsicher” eingezäunt werden muss?
a) [X] Für den Hund unüberwindbar.
b) [ ] Aus Stacheldraht
c) [X] So, dass sich der Hund nicht darunter durchgraben kann.
46. Wie groß muss die Zwingergrundfläche ohne
Berechnung der Hundehütte für einen Hund mit einer
Schulterhöhe ab 55 cm mindestens sein?
a) [ ] 20 qm
b) [X] 8 qm
c) [ ] 6 qm
47. Hunde benötigen keine Rückzugsmöglichkeit
(Zufluchtsort), da sie jederzeit engen Kontakt zu den
Mitgliedern der Familie pflegen.
a) [ ] Stimmt.
b) [X] Stimmt nicht.
c) [ ] Hängt von der Rasse ab.
48. Das Bewegungsbedürfnis ist abhängig von:
a) [X] Rasse
b) [X] Alter
c) [ ] Geschlecht
d) [ ] Gewicht
e) [X] Gesundheitszustand
49. Wie lang ist die Tragezeit einer Hündin?
a) [ ] 5 Monate
b) [ ] 45 Tage
c) [X] etwa 63 Tage
50. Der ausgewachsene Hund hat:
a) [ ] 28 Zähne
b) [ ] 48 Zähne
c) [X] 42 Zähne
51. Welcher Sinn ist beim Hund nicht vorhanden?
a) [ ] Gleichgewichtssinn
b) [ ] Tastsinn
c) [X] Gerechtigkeitssinn
52. Ein Hund, der Aas und Kot frisst, zeigt:
a) [X] Mangelerscheinungen
b) [ ] Normales Verhalten
53. Welche Rechtsgebiete sind für Hundehalter wichtig?
a) [X] Strafrecht.
b) [X] Ordnungsrecht.
c) [X] Zivilrecht.
d) [X] Umweltrecht (Lärm).
e) [X] Tierschutzrecht.
f) [ ] Nur in Ihrer Gemeinde bzw. Stadt geltende kommunale Regelungen.
54. Welche Futtermittel tierischer Herkunft sind zur
Fütterung ungeeignet?
a) [ ] Innereien und Schlachtabfälle vom Rind.
b) [ ] Knochen.
c) [X] Rohes Schweinefleisch.
55. Wie muss der Nasenspiegel gesunder Hunde sein?
a) [X] Feucht und glänzend.
b) [ ] Trocken und rissig.
56. Wie oft soll ein ausgewachsener Hund entwurmt
werden?
a) [ ] Halbjährlich.
b) [X] Vierteljährlich.
c) [ ] Einmal pro Jahr genügt.
57. Wann darf ein Jagdausübungsberechtigter (Jäger)
Hunde abschießen?
a) [ ] Wenn Hunde den Waldweg verlassen.
b) [ ] Wenn Hunde ohne Leine neben dem Halter herlaufen.
c) [X] Wenn Hunde unkontrolliert Wild hetzen.
58. Wenn ein Hund hechelt, kann es sein,
a) [ ] … dass er hungrig ist.
b) [ ] … dass er Stress hat.
c) [X] … dass ihm heiß ist.
59. Welche Vorsorgemaßnahmen sollten zur
Gesunderhaltung des Hundes getroffen werden?
a) [X] Den Hund ausreichend impfen lassen und das Impfen
jährlich wiederholen.
b) [X] Den ganzen Körper des Hundes täglich genau
anschauen, z. B. beim Bürsten oder Trockenreiben und
auf Veränderungen oder Parasitenbefall kontrollieren.
c) [X] Darauf achten, dass der Hund nicht zu dick wird.
d) [ ] Nur das teuerste Futter kaufen.
e) [ ] Den Hund jede Woche einmal mit Flohshampoo
waschen.
60. In welchem Zustand sollte sich der Hund zum Zeitpunkt
der Impfung befinden?
a) [X] Er soll gesund sein.
b) [X] Er soll frei von Würmern sein.
c) [X] Er soll frei von Ungeziefer sein.
61. Sollte ein erwachsener Hund regelmäßig entwurmt
werden?
a) [X] Ja
b) [ ] Nein
62. Wie können Flöhe am Hund bekämpft werden?
a) [ ] Indem man den Hund häufig schwimmen lässt.
b) [X] Durch Kontaktinsektizide, z. B. spezielle Flohhalsbänder.
c) [ ] Durch rohe Zwiebeln.
63. Was ist unbedingt wichtig bei der Abgabe der Welpen?
a) [X] Sie müssen geimpft und mehrfach entwurmt sein.
b) [ ] Sie müssen stubenrein sein.
c) [ ] Sie müssen leinenführig sein.
d) [ ] Sie müssen möglichst dick sein.
e) [ ] Sie müssen richtige Draufgänger sein.
64. Welche Hunde haben den höchsten Nährstoffbedarf?
a) [ ] Hündinnen.
b) [ ] Alte Hunde.
c) [X] Junge Hunde.
65. Was sollte an einen Hund nicht verfüttert werden?
a) [X] Geflügelknochen.
b) [X] Gewürzte Speisereste.
c) [X] Rohes Schweinefleisch.
d) [ ] Fisch.
66. Zecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden.
Wie geht man vor?
a) [X] Mit der Zeckenzange oder Pinzette vorsichtig
herausdrehen.
b) [ ] Mit Öl bestreichen, damit die Zecke erstickt und von
selbst abfällt.
c) [ ] Zecke mit den Fingern zusammendrücken und schnell
herausreißen.
67. Wie erkennt man einen gesunden Hund?
a) [X] Aufmerksames Wesen.
b) [X] Glänzendes Fell.
c) [ ] Fehlender Appetit.
68. Für welche Gesundheitsvorkehrungen sollte der
Hundehalter sorgen?
a) [X] Spezielle Schutzimpfungen.
b) [X] Regelmäßige Wurmkuren.
c) [X] Pflege von Fell, Augen, Ohren und Gebiss.
d) [ ] Wöchentliches Baden mit Hundeshampoo.
69. Gegen welche Krankheiten soll der Hund mit 12 Wochen
geimpft werden?
a) [X] Staupe, Hepatitis.
b) [X] Leoptospirose, Parvovirose.
c) [X] Tollwut.
d) [ ] Leukose.
e) [ ] Salmonellose.
70. Welche Erreger sind die Verursacher der Tollwut?
a) [ ] Bakterien.
b) [ ] Parasiten.
c) [X] Viren.
71. Wie werden die Tollwuterreger hauptsächlich
ausgeschieden?
a) [X] Mit dem Speichel.
b) [ ] Durch die Haut.
c) [ ] Mit dem Kot.
72. Wie oft soll ein Zwinger oder der Aufenthaltsbereich
des Hundes gereinigt werden?
a) [X] Mindestens 1 x täglich.
b) [ ] Wöchentlich.
c) [ ] Monatlich.
73. Die Grundnahrung des Hundes sollte bestehen aus:
a) [ ] Gemüse mit tierischer Beikost.
b) [ ] Schierem Fleisch.
c) [X] Fleisch mit pflanzlicher Beikost.
d) [ ] Gemüse.
74. Wodurch werden Ohrenkrankheiten beim Hund
verursacht?
a) [ ] Durch Ohrenschmalz.
b) [X] Durch Schmutz und Fremdkörper.
c) [X] Durch Milben.
75. Wie erkennt man sicher die Hitze bei einer Hündin?
a) [X] Am Anschwellen der Vagina.
b) [X] Am blutig-wässrigen Ausfluss.
c) [X] Am Verhalten der Rüden beim Zusammentreffen.
d) [ ] Am besonders anhänglichen Verhalten der Hündin.
76. Wann darf ich meinen Hund im Auto zurück lassen?
a) [ ] Immer.
b) [X] Nur für kurze Zeit.
c) [X] Nie bei hohen Temperaturen und in der prallen Sonne.
d) [ ] Ja, aber nur im Kofferraum.
77. Was ist zu beachten, wenn man sich einem verletzten
Hund nähern will - auch wenn es der eigene Hund ist?
a) [X] Beruhigend auf den Hund einreden und sich behutsam
nähern.
b) [ ] Forsch auf den Hund zugehen und ihn ins Hörzeichen
nehmen.
78. Wie behandelt man kleine Verletzungen der Haut in der
Nähe von Augen und äußerem Gehörgang?
a) [X] Haare in der Umgebung scheren und vorsichtige
Wundreinigung.
b) [ ] Mit Wasser und Seife abwaschen.
3. VERHALTEN, ERZIEHEN UND
AUSBILDEN DES HUNDES 79 Fragen
79. Was verstehen wir unter dem Begriff „Wesen des
Hundes“ ?
a) [ ] Nur angeborene Anlagen, Eigenschaften und
Fähigkeiten.
b) [ ] Nur erworbene Anlagen, Eigenschaften und
Fähigkeiten.
c) [X] Gesamtheit aller angeborenen und erworbenen
körperlichen und seelischen Eigenschaften, die das
Verhalten des Hundes zu seiner Umwelt bestimmen.
80. Die Sozialisierungsphase des Welpen findet statt:
a) [ ] bis zur 3. Lebenswoche.
b) [X] ca. von der 8. bis 12. Lebenswoche.
c) [ ] ca. vom 7. bis 12. Lebensmonat.
81. Was sind die wichtigsten Dinge im Umgang mit dem
Hund?
a) [X] Geduld, Lob und Konsequenz.
b) [ ] Ständige Unterdrückung.
c) [X] Der tägliche, häufige Kontakt.
82. Kann man Hunde miteinander spielen lassen?
a) [ ] Jederzeit.
b) [X] Nur, wenn sie sich kennen.
c) [X] Nur, wenn es gut sozialisierte Tiere sind.
83. Der Hund…
a) [ ] ist Einzelgänger.
b) [ ] lebt als gemischtgeschlechtliches Paar.
c) [X] ist Rudeltier.
84. Sie sind mit Ihrem freilaufenden Hund unterwegs. Ein
Jogger kommt Ihnen entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) [ ] Ich lasse den Hund weiter laufen.
b) [ ] Ich bitte den Jogger, nicht so dicht vorbeizulaufen und
sage, dass mein Hund nicht beißt.
c) [X] Ich leine den Hund an und führe ihn am Jogger vorbei.
85. Sie gehen mit Ihrem freilaufenden Hund spazieren. Ein
Spaziergänger bleibt zögernd und verängstigt stehen.
Wie verhalten Sie sich?
a) [ ] Mit Kommando „Fuß“ zügig vorbeigehen.
b) [ ] Den Hund weiter frei laufen lassen und selbst normal
weitergehen.
c) [X] Den Hund anleinen.
86. Ihr Hund lauft frei, nach mehrfachem Rufen kommt er
nicht. Wie verhalten Sie sich?
a) [ ] Sie laufen ihm nach und fangen ihn ein.
b) [ ] Sie bleiben stehen und rufen, bis er kommt.
c) [ ] Sie rufen und drohen im Strafe an.
d) [X] Sie drehen sich um und gehen langsam weg.
e) [ ] Wenn der Hund dann doch kommt, wird er bestraft.
87. Welche Erziehungsmethoden sind beim Hund
anzuwenden?
a) [X] Autoritär.
b) [ ] Antiautoritär.
c) [X] Konsequent.
d) [ ] Je nach eigener Lebensauffassung.
88. In der Familie sollte der Hund…
a) [ ] ein gleichberechtigtes Familienmitglied sein.
b) [ ] die Chefposition einnehmen.
c) [X] die unterste Rangstellung einnehmen.
89. Beim Zusammensein von Hund und Kind sollte immer…
a) [ ] der Hund beobachtet werden.
b) [X] Hund und Kinder beobachtet werden.
c) [ ] Keine besondere Beobachtung nötig.
90.
Der Welpe sollte…
a) [ ] möglichst wenig Kontakt zur Umwelt bekommen, weil
er sonst verunsichert wird.
b) [X] viel Kontakt zu Menschen, Artgenossen und
Umweltreizen haben, damit er später in allen
Situationen gut zurecht kommt.
c) [ ] überwiegend im Zwinger gehalten werden.
91. Ab welchem Alter kann mit der Erziehung des Hundes
begonnen werden?
a) [X] Ab 2 - 3 Monate.
b) [ ] Ab 9 Monaten.
c) [ ] Nicht unter 12 Monate.
92. Die Dauer einer Trainingseinheit mit dem Hund ist
hauptsächlich abhängig…
a) [ ] von den Witterungsbedingungen.
b) [X] vom Grenzwert der Leistungsfähigkeit
(Belastungsgrenzen) des Hundes.
c) [ ] davon, ob der Vorrat der "Leckerli"
aufgebraucht ist.
93. Bei konsequenter Ausbildung ist situationsangepasster,
dosierter Zwang nicht immer umgänglich. Die
Zwangseinwirkungen sind so zu gestalten, dass…
a) [ ] der Hund sich gegen den Ausbilder stellt.
b) [X] der Hund sich durch richtiges Reagieren dem Zwang
entziehen kann.
c) [ ] die erfolgten Zwangseinwirkungen auf Dauer erkennbar
sind.
94. Eine erfolgreiche Ausbildung ist in erster Linie
abhängig von…
a) [ ] der Beschaffenheit und Art des Motiviergegenstandes.
b) [X] von der Führer-Hund-Beziehung.
c) [ ] von der Blutlinie des Hundes.
95. Stress in der Ausbildung entsteht durch…
a) [ ] Umweltreize.
b) [X] andauernde körperliche und seelische Belastung.
c) [ ] Entzug des Spielgegenstandes.
96. Ausbildung kann je nach Intensität Stress hervorrufen.
Welche Möglichkeiten der Stressbewältigung gibt es?
a) [X] Bestätigung bei richtigem Verhalten durch ein
Spielzeug, Futter oder Lob.
b) [ ] Mehrmaliges Wiederholen einer positiv gezeigten
Leistung.
97. Hohe Reizschwelle bedeutet:
a) [ ] der Hund reagiert schnell.
b) [ ] der Hund reagiert sehr ausgeglichen.
c) [X] der Hund reagiert langsam.
98. Nennen Sie die 5 Sinne des Hundes:
a) [X] Gesichtsinn
b) [ ] Frohsinn
c) [X] Geschmacksinn
d) [X] Geruchsinn
e) [ ] Sechster Sinn
f) [X] Tastsinn
g) [X] Gehörsinn
99. Wann entwickelt ein Hund Jagdverhalten?
a) [ ] In der 8. bis 14. Lebenswoche
b) [X] Im 6. bis 12. Lebensmonat
c) [ ] Im 2. Lebensjahr
100. Das Wesen eines Hundes...
a) [X] besteht zu 70% aus angeborenem Verhalten und zu
30% aus Umwelteinflüssen.
b) [X] ist die Bezeichnung für den Gesamteindruck, den der
Hund im Zusammenleben mit dem Menschen zeigt.
c) [ ] ist immer situationsbedingt für den Moment zu
bestimmen.
101. Jeder Hund besitzt von Geburt an:
a) [ ] Kinderfreundlichkeit.
b) [X] Unterordnungsbereitschaft.
c) [X] Dominanzstreben.
102. Welche Hilfsmittel sind zum Erreichen des Teillernziels
notwendig?
a) [ ] Elektroreizgerät
b) [X] Motivationshilfen
c) [X] Ausbildungshilfen
d) [ ] Angeschliffenes Ausbildungshalsband
103. Warum entwickeln sich Hunde zu Problemhunden?
a) [X] Durch isolierte Haltung.
b) [ ] Ist bereits angeboren.
c) [X] Durch falsche Ausbildung.
d) [X] Durch Haltung an der Kette.
104. Wodurch entstehen die gravierendsten
Ausbildungsfehler?
a) [X] Überforderung des Hundes
b) [X] Unbeherrschtheit des Hundeführers
c) [ ] Kurze Übungseinheiten
105. An welchen Körperteilen ist am schnellsten die
Stimmung des Hundes abzulesen?
a) [ ] An den Nackenhaaren
b) [X] An der Rute
c) [X] An den Ohren
d) [ ] An den Augen
106. Ihr Hund wird in eine Beißerei mit einem gleich großen
Hund verwickelt. Wie verhalten Sie sich?
a) [X] Sie treten zurück und lassen dem Schicksal seinen
Lauf. Alles andere könnte für mich und meinen Hund
gefährlich werden.
b) [ ] Sie packen ihn am Hals und Rückenfell und ziehen ihn
aus dem Geschehen.
c) [ ] Sie versuchen, gemeinsam mit ihm den Gegner zu
verjagen.
d) [ ] Sie ziehen an der Leine und schlagen notfalls auf ihn
ein.
107. Den Hund an die Leine zu nehmen ist…
a) [ ] immer richtig.
b) [ ] falsch.
c) [X] situationsbedingt richtig.
108. Ihr Hund sieht ein Objekt. Er knurrt und zieht die Lefzen
hoch. Wie reagieren Sie?
a) [ ] Ableinen.
b) [ ] Anleinen und mit Kommando Richtung wechseln.
c) [X] Anleinen, begütigendes Zureden.
d) [ ] Durch Vorwarnung an die Umgebung auf die
Aggression des Hundes hinweisen.
109. Wie sollte ein Hund getadelt werden?
a) [ ] Durch Schläge.
b) [X] Über Leinenruck.
d) [X] Über die Stimme.
e) [X] Durch Schnauzengriff.
110. Die unerwünschten Aggressionen des Hundes...
a) [X] entstehen durch falsche Erziehung.
b) [ ] sind ausschließlich ererbte Eigenschaften.
c) [ ] können durch gezielte Ausbildung völlig unterdrückt
werden.
d) [X] können durch gezielte Ausbildung unter Kontrolle
gehalten werden.
111. Wie beeinflussen Zerr- und Raufspiele das
Selbstbewusstsein des Hundes, wenn er als Sieger
hervorgeht?
a) [ ] Minderung
b) [X] Steigerung
c) [ ] Keinen Einfluss
112. Warum verhalten sich Hunde häufig gegenüber
Kindern anders als gegenüber erwachsenen
Personen?
a) [ ] Weil sie Kinder als Respektspersonen ansehen.
b) [X] Weil Kinder ihr Verhalten schnell ändern und sich
schnell und zum Teil unkontrolliert bewegen.
c) [X] Weil Kinder häufig plötzlich laut schreien.
d) [X] Weil sich Kinder häufig falsch verhalten.
113. Der Hund sitzt im Sessel und knurrt, wenn sich jemand
dazu setzen will. Ist das ein…
a) [ ] normales Verhalten.
b) [ ] unterwürfiges Verhalten.
c) [X] dominierendes Verhalten.
114. Der Hund knurrt Gäste an, die Ihre Wohnung betreten. Wie verhalten Sie sich?
a) [ ] Gäste auffordern, den Hund zu begrüßen.
b) [X] Hund mit deutlichem Befehl auf seinen Platz schicken.
c) [ ] Hund gut zureden und mit Streicheln oder Leckerchen
beruhigen.
115. Durch die Leine wird ein aggressiver Hund...
a) [X] stärker.
b) [ ] schwächer.
c) [ ] Ist egal.
d) [X] kontrollierbar.
116. Welche Aussagen über die Grundsätze bei Kommandos
in der Hundeausbildung sind richtig?
a) [ ] Kommandos können in Wortsätzen eingebaut werden.
b) [X] Der Hund lernt am leichtesten einsilbige Kommandos.
c) [X] Für dieselben Übungen sollten immer die gleichen
Ausdrücke verwendet werden.
117. Ein Kommando wird eingeübt…
a) [ ] nur über das Gehör
b) [ ] nur über Körperkontakt
c) [ ] nur über Sichtzeichen
d) [X] über alles zusammen
118. Welche Grundkommandos sollte ein Hund
beherrschen?
a) [X] Sitz oder Platz
b) [X] Aus
c) [ ] Pfötchen geben
d) [X] Komm oder Hier
e) [ ] Türe öffnen
119. Wann sollte ein Hund nach gutem Verhalten belohnt
werden?
a) [ ] Nach 5 Minuten.
b) [X] Unmittelbar danach.
c) [ ] Zeit spielt keine Rolle.
120. Gesteigertes aggressives Verhalten ist bei Hunden…
a) [ ] Normal
b) [X] Nicht normal
121. Was versteht man unter „Temperament“ eines Hundes?
a) [ ] Das Aggressionspotential eines Hundes.
b) [ ] Die Schnelligkeit eines Hundes.
c) [X] Die körperliche Beweglichkeit und die Intensität der
Reaktion auf verschiedene Reize.
122. Was versteht man unter „Ausdauer“ eines Hundes?
a) [X] Das Laufen über große Strecken, ohne sich von
Ermüdungserscheinungen beeindrucken zu lassen.
b) [X] Das Ausführen von Triebhandlungen, die er begonnen
hat, zu Ende, ohne rasch zu ermüden und das
Durchstehen psychischer und körperlicher Anstrengung
ohne große Ermüdungserscheinungen.
c) [ ] Viele Prüfungen in kurzem Abstand mit gleich
bleibendem Erfolg zu bestehen.
123. Was ist der Pflegetrieb eines Hundes?
a) [X] Die natürlich bedingte Bereitschaft, Welpen
anzunehmen, sich um sie zu kümmern oder sogar
fremde Welpen als „Amme“ aufzunehmen.
b) [ ] Das natürlich bedingte Verlangen, das Fell ständig zu
reinigen.
c) [ ] Das Bedürfnis, das Fell der Welpen zu reinigen.
124. Was versteht man unter Instinkt?
a) [ ] Das antrainierte Verhalten des Hundes.
b) [X] Die angeborene Anlage, die arterhaltendeVerhaltensweisen auslöst.
c) [ ] Die angeborene Anlage in Kombination mit
antrainiertem Verhalten.
125. Was versteht man unter Ausbilden?
a) [ ] Den Hund vollkommen zu unterwerfen.
b) [X] Mit Hilfe eines Reizes den Hund zu einem
gewünschten Verhalten veranlassen oder ihn von
einem unerwünschten Verhalten abbringen.
c) [ ] Den Kampftrieb des Hundes ausnutzen, um den Hund
zur Abwehr von Gefahren als Verteidigungsmittel
heranzuziehen.
126. Was wird mit dem Fachbegriff „Domestikation“ ausgedrückt?
a) [ ] Zähmung
b) [X] Haustierwerdung
c) [ ] Unterwerfung
127. Welches ist das am besten entwickelte Sinnesorgan
beim Hund?
a) [ ] Der Gerechtigkeitssinn.
b) [ ] Der Gefühlssinn.
c) [X] Der Geruchssinn.
128. Wann sollte mit der Erziehung des jungen Hundes
begonnen werden?
a) [X] Im Alter von 2 - 3 Monaten.
b) [ ] Im Alter 6 - 8 Monaten.
c) [ ] Frühestens nach dem 12. Monat.
129. Was gehört zur Erziehung des jungen Hundes in erster
Linie?
a) [X] Dass er dem Hörzeichen für Herankommen folgt.
b) [X] Die Gewöhnung an die Leine und an die Pflege des
Hundes.
c) [X] Die Gewöhnung des Hundes an den Strassenverkehr.
d) [X] Die Sozialisierung des Hundes mit anderen Menschen,
anderen Tierarten und Artgenossen.
e) [ ] Dass er den Futternapf immer leer frisst.
130. Ab welchem Alter des Welpen ist der Besuch eines
Welpentreffs sinnvoll?
a) [ ] Ab der 8. Lebenswoche.
b) [X] Ab der 11. Lebenswoche.
c) [ ] Ab der 20. Lebenswoche.
131. Welche Wesenseigenschaften sind bei einem Familien und
Begleithund erwünscht?
a) [X] Gute Führung, enge Bindung an seinen Herrn.
b) [ ] Kampftrieb, Schärfe und Jagdtrieb.
c) [X] Wesenssicherheit, vorab in friedlichen Situationen,
gegenüber Menschen und im Verkehr.
132. Was sind die wichtigsten Dinge im Umgang mit dem
Hund?
a) [X] Geduld, Lob und Konsequenz.
b) [ ] Härte
c) [X] der tägliche, häufige Kontakt.
133. Sie wollen dem Hund das Kommando „Sitz“ beibringen. Welche der genannten Möglichkeiten wäre am
sinnvollsten?
a) [ ] Ich halte den Hund am Halsband fest und drücke ihn
solange auf sein Hinterteil, bis er sich setzt und sage
dabei streng „Sitz“.
b) [ ] Ich sage immer wieder das Wort „Sitz“. Irgendwann
wird
der Hund schon begreifen.
c) [X] Ich warte ab, bis er sich hinsetzt und belohne dieses
Verhalten unverzüglich (z.B. mit Leckerchen).
134. Wie sollte man sich verhalten, wenn zwei Hunde raufen?
a) [ ] Man sollte die Hunde solange möglichst laut
anschreien, bis sie aufhören.
b) [ ] Jeder Besitzer sollte seinen Hund an der Rute oder an
den Hinterbeinen packen, dann werden die Hunde
voneinander weg gezogen.
c) [ ] Wenn die Hunde trotz Anschreiens nicht aufhören,
sollte man sie treten oder schlagen.
d) [X] Man sollte sich nicht einmischen. Beide Besitzer
sollten sich kommentarlos möglichst zügig und in
entgegengesetzter Richtung voneinander von den
Hunden entfernen.
e) [ ] Man sollte den Hund, der angegriffen worden ist,
hinterher trösten.
135. Ein Hund nimmt seine Umgebung wahr,
hauptsächlich…
a) [ ] über das Gehör.
b) [ ] über die Augen.
c) [ ] über das Gefühl.
d) [X] über die Nase.
136. Wie sollte ein Hund bestraft werden?
a) [X] Durch ein scharf ausgesprochenes Kommando, z. B.
„Pfui“, „Aus“.
b) [ ] Durch Schicken auf seinen Platz.
c) [ ] Durch Schläge mit einem Stock, bis er sich unterwirft.
d) [ ] Durch Wegnahme des Spielzeugs.
e) [ ] Durch Streichen des Spaziergangs.
137. Eine gute Erziehung oder Ausbildung ist dazu
geeignet…
a) [ ] Aggression zu fördern.
b) [X] Aggression zu kontrollieren.
c) [ ] weder noch.
138. Ein Hund kann bedingt…
a) [ ] abstrakt denken.
b) [X] verknüpfen.
c) [X] im Gedächtnis behalten.
d) [X] aus dem Gedächtnis reproduzieren.
139. Wie beruhigen Sie Ihren ängstlichen Hund?
a) [X] Durch ruhiges Zureden.
b) [ ] Durch striktes Kommando.
c) [ ] Durch an die Leine legen.
d) [X] Durch Körperkontakt.
140. Sie gehen mit Ihrem frei laufenden Hund spazieren, es
kommt ein Spaziergänger mit angeleintem Hund
entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) [ ] Den Hund weiter frei laufen lassen.
b) [ ] Den Hund weiter frei laufen lassen, aber nicht in der
Nähe des anderen Hundes.
c) [X] Den Hund anleinen und den Entgegenkommenden mit
Abstand passieren.
141. Sie starten mit Ihrem Hund einen Spaziergang vom Auto
aus.
a) [ ] Hund aus dem Auto lassen und dann anleinen.
b) [X] Hund anleinen und dann aus dem Auto lassen.
c) [ ] Hund aus dem Auto lassen und frei laufen lassen.
142. Sie gehen mit Ihrem frei laufenden Hund spazieren. Es
kommt ein Spaziergänger entgegen, der bei Ihrem
Auftauchen seinen Hund auf den Arm nimmt.
a) [ ] Den Hund weiter frei laufen lassen.
b) [ ] Den Hund zu sich rufen und im großen Bogen
vorbeigehen.
c) [X] Den Hund anleinen und die andere Person darauf
hinweisen, dass sie den Hund am Boden vorbeiführen
kann.
143. Das Führen von zwei Hunden gleichzeitig ist…
a) [ ] gefahrlos, wenn beide angeleint sind.
b) [ ] gefahrlos, wenn ein Hund angeleint ist.
c) [X] immer gefährlicher als das Führen eines einzelnen
Hundes.
144. Wie kann ein Welpenbesitzer die Beißhemmung
anerziehen?
a) [ ] Die Beißhemmung ist genetisch festgelegt und kann
nicht beeinflusst werden.
b) [X] Beißt ein Hund im Spiel fest zu, wird das Spiel
unverzüglich unterbrochen.
c) [ ] Beißt der Hund im Spiel fest zu, wird dem Hund erklärt,
dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist.
145. Kann die Dauer der täglichen Bewegungsmöglichkeit
im Freien das Verhalten des Hundes beeinflussen?
a) [X] Ja
b) [ ] Nein
146. Wie wirkt sich die Kastration eines Rüden auf sein
Aggressionsverhalten aus?
a) [ ] Gar nicht.
b) [X] Mäßigend.
c) [ ] Steigernd.
147. Die Kastration von Hündinnen beeinflusst das
Aggressionsverhalten…
a) [ ] mäßigend.
b) [ ] steigernd.
c) [X] gar nicht.
148. Wie kann ich meinen Hund loben?
a) [X] Ausgiebiges Streicheln.
b) [X] Lobende Worte.
c) [ ] Nichtbeachtung.
d) [X] Leckerlis (Futter).
149. Der Welpe schnappt heftig im Spiel nach einem
Menschen.
a) [ ] Normales Verhalten.
b) [ ] Sollte geduldet werden, da er noch so klein ist.
c) [X] Sollte gemassregelt werden.
150. Wie gehe ich mit einem zur Dominanz neigenden Hund
um?
a) [X] Der Hund bekommt erst etwas zu Fressen, wenn er ein
Kommando, z. B. Sitz oder Platz, ausgeführt hat.
b) [ ] Der Hund geht immer als erster durch die Tür.
c) [ ] Ich spiele häufig mit meinem Hund und lasse ihn öfter
gewinnen.
d) [X] Wenn der Hund im Weg ist, muss er aufstehen und
mich vorbeilassen.
e) [ ] Wenn der Hund knurrt, lasse ich ihn gewähren, weil er
seine Ruhe haben will.
f) [ ] Der Hund darf neben mit auf dem Sofa sitzen.
151. Der Urahn des Hundes ist:
a) [ ] der Dingo.
b) [X] der Wolf.
c) [ ] der Fuchs.
152. Der Hund liebt es, zu leben in einer…
a) [ ] Demokratie.
b) [ ] Anarchie.
c) [X] Hierarchie.
153. Der Hund legt sich auf den Rücken:
a) [X] Er will am Bauch gekrault werden.
b) [X] Unterwürfiges Verhalten.
c) [ ] Dominierendes Verhalten.
154. Ein innerer Konflikt/Erregungszustand beim Hund kann
sich zeigen durch:
a) [X] Gähnen
b) [X] Lecken des eigenen Nasenspiegels.
c) [ ] Schluckbewegungen ohne Nahrungsaufnahme.
d) [ ] Erektion des Penis ohne Sexualmotiv.
155. Ein lang andauernder, also erhöhter
Erregungszustand kann sich zeigen durch…
a) [ ] starkes Hecheln ohne vorherige körperliche
Anstrengung.
b) [X] starre Bewegungen mit langsamem Rutenwedeln.
c) [ ] häufiges Erschrecken.
156. Angst- und Fluchtverhalten ist…
a) [X] ein Wesensmangel.
b) [ ] normales Verhalten.
157. Der VDH empfiehlt, sich bei der Auswahl der
Hunderasse in erster Linie zu orientieren an:
a) [X] rassespezifischen Eigenschaften und Bedürfnissen.
b) [ ] Haarart und Farbe.
c) [ ] Aussehen.
4. FRAGEN AUS DER
BH/VT-PRÜFUNGSORDNUNG 43 Fragen
158. Wer darf BH/VT-Prüfungen im SV abnehmen?
a) [X] Leistungsrichter
b) [X] Agility-Richter
c) [ ] Ortsgruppen-Ausbildungswarte
159. Welches Mindestalter müssen Hunde bei der
BH/VT-Prüfung aufweisen?
a) [ ] 12 Monate
b) [X] 15 Monate
c) [ ] 18 Monate
160. Der Teil "A" der BH/VT gliedert sich in:
a) [ ] 4 Übungsteile
b) [X] 5 Übungsteile
c) [ ] 7 Übungsteile
161. In Verbindung mit der Unbefangenheitsprobe erfolgt
die Tätowierkontrolle. Die Tätowiernummer befindet
sich beim Deutschen Schäferhund in der Regel...
a) [ ] im linken Ohr
b) [X] im rechten Ohr
c) [ ] in beiden Ohren
162. Nach der Leinenführigkeit wird die Leine…
a) [ ] dem Prüfungsleiter übergeben.
b) [X] umgehängt oder eingesteckt.
c) [ ] einfach auf dem Platz abgelegt.
163. Der Hund muss während der gesamten Vorführung
Halsband oder Brustgeschirr tragen. Welche
Halsbänder sind zugelassen?
a) [X] Langgliederhalsband
b) [ ] Stachelhalsband
c) [ ] Attrappenhalsband
d) [X] Lederhalsband
164. Der Laufschritt in der Leinenführigkeit beträgt:
a) [X] mindestens 10 Schritte.
b) [ ] mindestens 20 Schritte.
c) [ ] Spielt keine Rolle.
165. Das Hörzeichen "Fuß" kann gegeben werden…
a) [X] beim Angehen aus der Grundstellung.
b) [ ] vor den Wendungen, um den Hund aufmerksam zu
machen.
c) [ ] beim Anhalten, um den Hund in Grundstellung zu
bringen.
d) [X] bei den Gangartwechseln.
166. Das Loben und Ansprechen des Hundes ist erlaubt:
a) [ ] ständig während der gesamten Vorführung wenn der
Hund richtig reagiert.
b) [ ] wenn sich der Hund unaufmerksam zeigt.
c) [X] nach jeder beendeten Übung in der Grundstellung.
167. Die Schrittzahl für die Entwicklung der Übungen
"Sitz"
und "Platz" beträgt:
a) [X] mindestens 10 Schritte.
b) [ ] 15 – 20 Schritte.
c) [ ] Spielt keine Rolle.
168. Der Hundeführer entfernt sich bei der Übung “Ablegen
des Hundes unter Ablenkung”:
a) [ ] Er kann in unmittelbarer Nähe stehen bleiben wenn er
sich nicht sicher ist, dass der Hund liegen bleibt.
b) [X] Er entfernt sich ca. 30 Schritte.
c) [ ] Die Entfernung spielt keine Rolle.
169. Bei der Übung “Ablegen unter Ablenkung" wird der
Hund auf Richteranweisung am angewiesenen Platz
abgelegt. Danach…
a) [ ] bindet der Hundeführer den Hund mit der Leine fest und
entfernt sich vom Hund.
b) [X] entfernt sich der Hundeführer vom Hund ohne einen
Gegenstand beim Hund abzulegen.
c) [ ] kann der Hundeführer die Leine oder eine Gegenstand
beim Hund belassen und entfernt sich vom Hund.
170. Aus der Übung "Sitz" wird der Hund:
a) [ ] Abgerufen
b) [X] Abgeholt
c) [ ] Spielt keine Rolle, er kann abgerufen oder abgeholt
werden.
171. Der Hund wird bei der Übung "Platz in Verbindung mit Herankommen" mit Hörzeichen "Platz" abgelegt.
Danach entfernt sich der Hundeführer:
a) [X] ca. 30 Schritte
b) [ ] ca. 20 Schritte
c) [ ] ca. 40 Schritte
172. Während einer Prüfung darf der Hundeführer…
a) [ ] Spielgegenstände mit sich führen um den Hund zu
motivieren.
b) [ ] den Hund zeitweise je nach Bedarf aus der Tasche
füttern.
c) [X] keinerlei Spielgegenstände oder Futter mit sich führen.
173. Körper- und Hörzeichenhilfen dürfen während der
Vorführung vom Hundeführer...
a) [X] keinesfalls gegeben werden.
b) [ ] in jedem Fall gegeben werden.
c) [ ] zeitweise, falls erforderlich, gegeben werden.
174. Der Beginn einer Übung…
a) [ ] wird durch den Hundeführer bestimmt.
b) [X] erfolgt auf Anweisung des Richters.
c) [ ] erfolgt auf Anweisung des Prüfungsleiters.
175. Bringen Sie die nachfolgend aufgeführten Übungen des
Teils "A" in die richtige Reihenfolge: a = Sitzübung;
b =
Leinenführigkeit; c = Ablegen unter Ablenkung; d =
Ablegen in Verbindung mit Herankommen; e =
Freifolgen.
a) [ ] a, b, c, d, e
b) [X] b, e, a, d, c
c) [ ] e, d, c, b, a
176. Die Übungsteile – Prüfung im Verkehr Teil "B" (VT)
werden durchgeführt:
a) [X] innerhalb geschlossener Ortschaften.
b) [ ] auf dem Parkplatz der Ortsgruppe.
c) [ ] auf Wirtschaftswegen im unmittelbaren Bereich der
Ortsgruppe.
177. Der Teil "B" besteht aus mindestens:
a) [ ] 4 Einzelübungen.
b) [ ] 5 Einzelübungen.
c) [X] 6 Einzelübungen.
178. Die Überprüfung des Teils "B" dient…
a) [X] dem Sozialverhalten gegenüber Mensch und Tier.
b) [X] der Umweltsicherheit.
179. Während der Überprüfung des Teils "B" ist der Hund
bei allen Übungen:
a) [X] immer an der Leine zu führen.
b) [ ] kann zeitweise abgeleint werden.
c) [ ] stets frei zu führen.
180. Bei der Übung 1 "Begegnung mit Personengruppe"…
a) [ ] wird der Hund je nach Belieben links oder rechts
geführt.
b) [X] wird der Hund links geführt.
c) [ ] kann der Hund an der Leine vorangehen.
181. Während der Übung 1 "Begegnung mit
Personengruppe" wird der Hund durch eine
Personengruppe geführt. Der Hundeführer wird durch
eine Person angesprochen und mit Handschlag
begrüßt. Dabei…
a) [ ] kann der Hund seinen Führer verteidigen weil er den
Handschlag als Bedrohung auffasst.
b) [X] muss sich der Hund auf Anweisung des Hundeführers
absetzen.
c) [ ] kann der Hund außerhalb der Personengruppe abgelegt
werden.
182. Während der Übung 1 "Begegnung mit Personengruppe" kann die Strasse im Bereich eines
Zebrastreifens gekreuzt werden. Dabei…
a) [ ] spielt der Autoverkehr keine Rolle – wir befinden uns
auf dem Zebrastreifen.
b) [X] hat der Hundeführer vor dem Überkreuzen der Strasse
auf den Verkehr zu achten.
c) [ ] hat der Prüfungsleiter den Verkehr aufzuhalten.
183. Bei Übung 6 "Verhalten des kurzfristig im Verkehr alleingelassenen Hundes" ist der vorgeführte Hund…
a) [ ] vom Prüfungsleiter oder einer anderen Person an der
Leine zu halten.
b) [X] an einer angewiesenen Stelle mit der Leine
festzubinden.
c) [ ] an der angewiesenen Stelle frei abzulegen.
184. Bei der Übung 5 "Begegnung mit anderen Hunden"…
a) [X] hat sich der Hund neutral zu verhalten.
b) [ ] dürfen die Hunde zusammen spielen.
c) [X] darf der Hund in Sitz- oder Platzposition gebracht
werden.
185. Die Reihenfolge der Übungen des Teil "B"…
a) [ ] wird vom Hundeführer nach Belieben festgelegt.
b) [X] kann vom Richter variiert werden.
c) [ ] bestimmt der Prüfungsleiter.
186. Können Jugendliche das Amt eines Prüfungsleiters
übernehmen?
a) [ ] Ja, mit Einverständniserklärung der Eltern
b) [X] Nein, der Prüfungsleiter muss volljährig sein.
c) [ ] Ja, auch ohne Einverständniserklärung der Eltern
187. Welche Hunde sind zur BH/VT-Prüfung zugelassen?
a) [ ] Hunde über 20 kg und 40 cm Schulterhöhe
b) [ ] Nur deutsche Schäferhunde
c) [X] Hunde aller Rassen und Größen
188. Darf ein Hund, welcher die Unbefangenheitsprobe nicht
bestanden hat, an der weiteren Prüfung teilnehmen?
a) [ ] Ja
b) [X] Nein
c) [ ] Das liegt im Ermessen des Leistungsrichters.
189. Wie hat sich der Hund bei dem Hörzeichen „Fuß“ aus
der Grundstellung heraus zu verhalten?
a) [X] Er hat dem Hundeführer freudig zu folgen.
b) [ ] Er soll sich setzen und auf weitere Kommandos warten.
c) [ ] Er soll sich links neben dem Hundeführer setzen.
190. Soll das Halsband während der ganzen Prüfung auf
Zug gestellt sein?
a) [ ] Das bleibt dem Hundeführer überlassen.
b) [ ] Ja
c) [X] Nein
191. Was ist für das Bestehen des Teil „B“ maßgeblich?
a) [ ] Die Punktezahl, die der Leistungsrichter vergibt.
b) [X] Der gesamte Eindruck des Verhaltens im
Straßenverkehr.
c) [ ] Die mit gutem Erfolg gezeigten Übungen.
192. Wie hat sich der Hund bei der Übung „Ablegen in
Verbindung mit Herankommen“ zu verhalten, wenn ihn
der Hundeführer zu sich heranruft?
a) [X] Freudig hat er sich dem Hundeführer in schneller
Gangart zu nähern und sich dicht vor ihn zu setzen.
b) [ ] Er hat sich freudig dem Hundeführer zu nähern und legt
sich dicht vor ihn hin.
c) [ ] Er hat sich freudig und in schneller Gangart zu nähern
und sich links neben ihn zu legen.
193. Wo hat der Hundeführer bei der Übung
„Leinenführigkeit“ in der BH/VT-Prüfung seine Leine zu
führen?
a) [X] In der linken Hand
b) [ ] In der rechten Hand
c) [ ] Ist egal
194. Welche Übung gehört nicht zur BH/VT-Prüfung?
a) [X] Überprüfung der Schusssicherheit.
b) [ ] Platzmachen und Herankommen.
c) [ ] Unbefangenheit des Hundes gegenüber Fahrzeugen
und Personen.
195. Wer darf Vorbereitungen und Prüfungen zur BH/VT-Prüfung durchführen?
a) [ ] Inhaber von gewerblichen Hundeschulen ohne Auftrag
eines VDH-Mitgliedsvereines.
b) [X] Einzelpersonen im Auftrag des VDH-Mitgliedsvereines.
c) [X] Untergliederungen von VDH-Mitgliedsvereinen.
d) [X] VDH-Mitgliedsvereine.
196. Wer darf an BH/VT-Prüfungen teilnehmen?
a) [ ] Hundehalter mit oder ohne Mitgliedschaft in einem
VDH-Mitgliedsverein.
b) [X] Nur Mitglieder von VDH-Mitgliedsvereinen.
197. Kann eine BH-Prüfung im Gehorsams- und
Straßenverkehrsteil abgelegt werden, wenn der
Hundehalter keinen Sachkundenachweis erbringen
kann?
a) [ ] Ja
b) [X] Nein
198. Können zwei Teilnehmer an einer Prüfung mit dem
gleichen Hund teilnehmen?
a) [ ] Ja
b) [X] Nein
199. Wie viele Hunde darf ein Teilnehmer zu einer Prüfung
vorstellen?
a) [ ] Max. 3 Hunde.
b) [X] Max. 2 Hunde.
c) [ ] Nur 1 Hund.
200. Muss für den vorgeführten Hund eine
Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden?
a) [X] Ja.
b) [ ] Nein.