Lösungskatalog Jugend zur BH/VT-Sachkundeprüfung (bis 18 J.)
SV Akademie BH/VT Version 3.0 - 01.06.2006
Zu jeder Frage gibt es mindestens eine richtige Antwort, die
angekreuzt werden muss. Es können aber auch mehrere oder alle Antworten richtig
sein. Für jede richtige Antwort gibt es 2 Punkte, für
jede falsch angekreuzte Antwort werden 2 Punkte abgezogen. Die Prüfung ist
bestanden, wenn mindestens 70% der maximal möglichen Punktzahl erreicht werden.
1. STRUKTUR DES SV 5 Fragen
1. Wer hat den Verein für
Deutsche Schäferhunde gegründet?
a) [X] Rittmeister Max von
Stephanitz
b) [ ] Dr. Christoph Rummel
c) [ ] Konrad Adenauer
2. Wie heißt der SV richtig?
a) [ ] Sportverein
b) [ ] Schäferhundeverein
c) [X] Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V.
3. Wie alt ist der Verein
für Deutsche Schäferhunde?
a) [ ] ca. 50 Jahre
b) [X] über 100 Jahre
c) [ ] ca. 150 Jahre
4. Wo sind die Büros bzw. wo
ist die Verwaltung (HG), also der
Sitz des Vereins?
a) [ ] Karlsruhe
b) [ ] Frankfurt / Main
c) [X] Augsburg
5. Wie viele Landesgruppen
gibt es im SV?
a) [ ] 15
b) [X] 19
c) [ ] 23
2. PFLEGE, FÜTTERUNG, KRANKHEITEN 15 Fragen
6. Wie verhalte ich mich,
wenn der Hund frisst?
a) [ ] Ich nehme ihm das Futter
weg.
b) [ ] Ich will jetzt mit ihm spielen.
c) [X] Ich lasse ihn in Ruhe, bis er gefressen hat.
7. Wie heißt der weibliche
Hund?
a) [ ] Frau
b) [X] Hündin
c) [ ] Weibchen
8. Wie heißt der männliche
Hund?
a) [ ] Mann
b) [ ] Männchen
c) [X] Rüde
9. Wie heißt ein ganz junger
Hund?
a) [X] Welpe
b) [ ] Baby
c) [ ] Hündchen
10. Wie lange muss ein Welpe
mindestens bei seiner Mutter bleiben?
a) [ ] 6 Wochen
b) [X] 8 Wochen
c) [ ] 10 Wochen
11. Was braucht ein Hund, der
im Freien lebt?
a) [ ] Ein Sofa.
b) [ ] Eine Luftmatratze.
c) [X] Eine Hütte und einen Liegeplatz.
12. Muss ein Hund jedes Jahr
geimpft werden?
a) [ ] Nein
b) [X] Ja
13. Was braucht ein Hund
immer zu trinken?
a) [X] Wasser
b) [ ] Tee
c) [ ] Milch
14. Wie erkennt man, dass ein
Hund krank ist?
a) [X] Veränderungen der
Körpertemperatur,
b) [X] des Pulses,
c) [X] der Atmung.
d) [ ] Gleich bleibender Appetit und Durst.
e) [X] Teilnahmslosigkeit.
15. Welcher Sinn ist beim
Hund nicht vorhanden?
a) [ ] Gleichgewichtssinn
b) [ ] Tastsinn
c) [X] Gerechtigkeitssinn
16. Wenn ein Hund hechelt,
kann es sein,
a) [ ] … dass er hungrig ist.
b) [ ] … dass er Stress hat.
c) [X] … dass ihm heiß ist.
17. Wie können Flöhe am
Hund bekämpft werden?
a) [ ] Indem man den Hund häufig
schwimmen lässt.
b) [X] Durch Kontaktinsektizide, z. B. spezielle Flohhalsbänder.
c) [ ] Durch rohe Zwiebeln.
18. Können Zecken
Krankheiten auf den Hund übertragen?
a) [X] Ja
b) [ ] Nein
19. Wie erkennt man einen
gesunden Hund?
a) [X] Aufmerksames Wesen.
b) [X] Glänzendes Fell.
c) [ ] Fehlender Appetit.
20.
Was ist zu beachten, wenn man sich
einem verletzten Hund nähern
will - auch wenn es der eigene Hund ist?
a) [X] Beruhigend auf den Hund
einreden und sich behutsam nähern.
b) [ ] Forsch auf den Hund zugehen und ihn ins Hörzeichen nehmen.
3. VERHALTEN, ERZIEHEN UND AUSBILDEN DES HUNDES 12 Fragen
21. Was sind die wichtigsten
Dinge im Umgang mit dem Hund?
a) [X] Geduld, Lob und Konsequenz.
b) [ ] Ständige Unterdrückung.
c) [X] Der tägliche, häufige Kontakt.
22. Kann man Hunde
miteinander spielen lassen?
a) [ ] Jederzeit.
b) [X] Nur, wenn sie sich kennen.
c) [X] Nur, wenn es gut sozialisierte Tiere sind.
23. In der Familie sollte der
Hund…
a) [ ] ein gleichberechtigtes
Familienmitglied sein.
b) [ ] die Chefposition einnehmen.
c) [X] die unterste Rangstellung einnehmen.
24. Ab welchem Alter kann mit
der Erziehung des Hundes begonnen
werden?
a) [X] Ab 2 - 3 Monate.
b) [ ] Ab 9 Monaten.
c) [ ] Nicht unter 12 Monate.
25. Wie behandle ich einen
Hund?
a) [ ] Ich ziehe ihn an den
Haaren.
b) [X] Ich behandle ihn so, wie ich selbst behandelt werden möchte.
c) [ ] Ich schlage ihn.
26. Wie verhalte ich mich bei
einem fremden Hund?
a) [X] Ich frage sein Frauchen
oder Herrchen, ob ich ihn streicheln
darf.
b) [ ] Ich laufe sofort hin und streichle ihn.
c) [ ] Ich spiele mit ihm Stöckchen.
27. Wie verhalte ich mich,
wenn Hunde raufen?
a) [ ] Ich versuche, sie zu
trennen.
b) [X] Ich hole Erwachsene zu Hilfe.
c) [ ] Ich gehe nach Hause.
28. Wie verhalte ich mich,
wenn ein fremder, grimmiger Hund
auf mich zukommt?
a) [ ] Ich laufe sofort weg.
b) [ ] Ich schlage nach ihm und schreie.
c) [X] Ich laufe unter gar keinen Umständen weg.
29. Warum verhalten sich
Hunde häufig gegenüber Kindern
anders als gegenüber erwachsenen Personen?
a) [ ] Weil sie Kinder als
Respektspersonen ansehen.
b) [X] Weil Kinder ihr Verhalten schnell ändern und sich schnell
und zum Teil unkontrolliert bewegen.
c) [X] Weil Kinder häufig plötzlich laut schreien.
d) [X] Weil sich Kinder häufig falsch verhalten.
30. Jeder Hund sollte
wichtige Grundkommandos beherrschen.
Welches Kommando gehört nicht dazu?
a) [ ] Sitz
b) [X] Pfötchen geben
c) [ ] Platz
d) [ ] Komm oder Hier
e) [ ] Steh
31. Wie kann ich meinen Hund
loben?
a) [X] Ausgiebiges Streicheln.
b) [X] Lobende Worte.
c) [ ] Nichtbeachtung.
d) [X] Leckerlis (Futter).
32. Der Urahn des Hundes ist:
a) [ ] der Dingo.
b) [X] der Wolf.
c) [ ] der Fuchs.
4. FRAGEN AUS DER BH/VT-PRÜFUNGSORDNUNG 18 Fragen
33. Welches Mindestalter
müssen Hunde bei der BH/VT-Prüfung
aufweisen?
a) [ ] 12 Monate
b) [X] 15 Monate
c) [ ] 18 Monate
34. Das Loben und Ansprechen
des Hundes ist erlaubt:
a) [ ] ständig während der
gesamten Vorführung wenn der Hund
richtig reagiert.
b) [ ] wenn sich der Hund unaufmerksam zeigt.
c) [X] nach jeder beendeten Übung in der Grundstellung.
35. Während einer Prüfung
darf der Hundeführer…
a) [ ] Spielgegenstände mit sich
führen um den Hund zu motivieren.
b) [ ] den Hund zeitweise je nach Bedarf aus der Tasche füttern.
c) [X] keinerlei Spielgegenstände oder Futter mit sich führen.
36. Was muss der Hund in der
BH Teil A alles machen?
a) [X] Leinenführigkeit
b) [X] Freifolge
c) [X] Sitz
d) [X] Ablegen mit Herankommen
e) [X] Ablage
37. Darf ich während der
Prüfung den Hund füttern?
a) [ ] Ja
b) [X] Nein
c) [ ] Egal
38. Bei welcher Übung rufe
ich den Hund ab?
a) [ ] Sitz
b) [X] Platz
c) [ ] Gar nicht
39. Wo ist der Deutsche
Schäferhund tätowiert?
a) [ ] Oberschenkel
b) [ ] Rücken
c) [X] Ohr
40. Was
machst Du nach der Leinenführigkeit mit der Leine?
a) [ ] Zur Seite werfen.
b) [X] Umhängen oder einstecken.
c) [ ] Dem Richter geben.
41. Wann darf ich während
der Prüfung den Hund loben?
a) [X] Nur im Sitz am Ende einer
Übung.
b) [ ] Immer.
c) [ ] Zwischendurch.
42. Wieviel Schritte ist eine
Übungsentwicklung?
a) [ ] 2 - 3 Schritte
b) [X] 10 - 15 Schritte
c) [ ] Egal
43. Wieviel Schritte entferne
ich mich vom Hund bei der Ablage?
a) [ ] Egal
b) [ ] 10 Schritte
c) [X] 30 Schritte
44. Wo wird der Teil B
geprüft?
a) [X] Im Ort oder in der Stadt.
b) [ ] Im Vereinsheim.
c) [ ] Auf dem Spielplatz.
45. Muss der Hund beim Teil B
immer angeleint sein?
a) [ ] Egal
b) [X] Ja
c) [ ] Nein
46. Wie verhalte ich mich,
wenn ich mit dem Hund eine Strasse
überqueren muss?
a) [ ] Der Verkehr spielt keine
Rolle.
b) [ ] Der Prüfungsleiter muss den Verkehr anhalten.
c) [X] Ich bleibe am Strassenrand stehen und schaue nach rechts
und links. Wenn keine Fahrzeuge kommen, überquere
ich mit dem Hund die Strasse.
47. Wie muss sich der Hund
bei Begegnung mit anderen Hunden
verhalten?
a) [X] Neutral.
b) [ ] Sie dürfen spielen.
c) [X] Der Hund darf in Sitz oder Platz gebracht werden.
48. Ist die Reihenfolge der
Übungen in Teil B festgelegt?
a) [X] Nein
b) [ ] Ja
c) [X] Der LR bestimmt die Reihenfolge.
49. Können Jugendliche das
Amt eines Prüfungsleiters übernehmen?
a) [ ] Ja, mit
Einverständniserklärung der Eltern
b) [X] Nein, der Prüfungsleiter muss volljährig sein.
c) [ ] Ja, auch ohne Einverständniserklärung der Eltern
50. Wie hat sich der Hund bei
dem Hörzeichen „Fuß“ aus der
Grundstellung heraus zu verhalten?
a) [X] Er hat dem Hundeführer
freudig zu folgen.
b) [ ] Er soll sich setzen und auf weitere Kommandos warten.
c) [ ] Er soll sich links neben dem Hundeführer setzen.